Willkommen in der Planckwelt
Die Masse
- das letzte Geheimnis der
Teilchen-Physik
Im Pavillon de Breteuil nahe Paris ist das Urmaß für die Masse aufbewahrt , ein
Barren von 1 kg Platin , von Menschenhand gemacht. Das Original hat inzwischen 50 µg weniger
Masse als seine 3 Kopien in Braunschweig . Man vermutet , dass Wasserstoffgas ausgedampft ist. Welches kg
ist nun verbindlich? Für Physiker
bedeutet diese Frage einen höchst unbefriedigenden Zustand. Beim Urmaß der
Länge gab es bis vor kurzem mit dem
Urmeter eine ähnliche Situation. Die Längenmessung ist jetzt über die
Lichtgeschwindigkeit an die Zeitmessung gekoppelt, und die Zeit wird jetzt in Braunschweig mit
der Cäsium-Atomuhr gemessen. Am
liebsten wäre es den Physikern, wenn sie die fundamentalen Maße von den
Naturkonstanten ableiten könnten, und wenn die gesamte Physik auf dem festen
Fundament der Naturkonstanten ruhen würde.
Bei der Masse ist das schwierig , denn wir
wissen immer noch nicht , was die Masse eigentlich ist . Ist sie eine fundamentale Teilcheneigenschaft
oder eine abgeleitete Größe ?
Die Masse m tritt in der
physikalischen Welt dreifach in Erscheinung :
1. Als Materiemenge in einem bestimmten Volumen mit einer
bestimmten Dichte
2. als schwere Masse in einem Gravitationsfeld
3. als träge Masse bei der beschleunigten Bewegung
Einstein hat in seiner Allgemeinen Relativitätstheorie die
experimentelle Gleichheit von träger und
schwerer Masse auf ein solides
theoretisches Fundament gestellt :
Gravitation und die damit
verbundene Bewegung schwerer Massen sind eine Folge der Krümmung der Raumzeit.
In der Elementarteilchenphysik hat man durch aufwändige Beschleuniger
die Materiemenge auf im Raum
unterscheidbare Elementarteilchen reduziert und im Standardmodell in einem
Muster geordnet.
Die Elementarteilchen haben im sonst so erfolgreichen Standardmodell
keine Masse.
Erst durch die Kopplung an das skalare Higgsfeld
erhalten sie ihre Masse.
Je größer die Kopplung
, desto größer ist die Masse.
Mit dem weltweit größten Beschleuniger, dem LHC, werden die Physiker ab 2007 mit Milliarden Euro Aufwand nach dem Ursprung
der Masse suchen . Sie
wollen das Higgs-Boson mit statistischer
Sicherheit nachweisen. Lässt sich das Higgs- Boson nicht
nachweisen, müssen sich die Physiker
nach einer neuen Theorie umschauen. Wird
es im Experiment mit statistischer Sicherheit nachgewiesen, ist
aber das Massenspektrum der Elementarteilchen und die Massenhierarchie immer
noch nicht erklärt.
In der Praxis der Elementarteilchenphysik werden die Massen der
Elementarteilchen experimentell zum Teil mit hoher Präzision bestimmt und die
erhaltenen Werte dann per Hand in das Standardmodell eingeführt. Das dadurch erhaltene Massenspektrum
der Elementarteilchen ist bis jetzt
unverstanden.
Welches Muster hat es ? Gibt es eine Struktur ? Wodurch
entsteht die Massenhierarchie
?
So kommt Erstaunliches zu Tage , wenn man den natürlichen Logarithmus der Massen
und der Massenverhältnisse bildet:
So ist z.B. ln [ m(Tau) /
m(Elektron)] = 3 e
Die Familienzahl erscheint
jetzt als Quantenzahl und die natürliche Zahl e ist ein herausragender Faktor .
Die Massenzustände der Leptonen können im Gegensatz zu denen der Quarks
weltweit mit hoher
Präzision experimentell bestimmt werden. So wie die
Zeitdauer seit 1960 durch zwei Quantenzustände
des Cäsiumatoms
bestimmt wird , könnte die Masse durch zwei bekannte Leptonen-Massenzustände
definiert werden, denn in der Zeit der Nanoteilchen ist
das Urkilogramm nicht mehr zeitgemäß.
Aus der Sicht der
Planckwelt-Theorie ist das Elektron der Leptonen-Grundzustand. Das Myon und
das Tauon sind
thermodynamisch angeregte Zustände, die im Bruchteil einer Sekunde unter Abgabe
eines Neutrinos wieder in
den Grundzustand übergehen.
Im Folgenden werden die Massenverhältnisse auf eine theoretische Basis gestellt :
Die Gleichung S= k
ln W wird
umformuliert in ln W =
S/k
Die Entropie S ist nach der
Boltzmann-Gleichung ein Maß für die Wahrscheinlichkeit W und
die Information H ein Maß
für die Unwahrscheinlichkeit W^-1. Information
ist mit der Entropie
verwandt
, Information ist Negentropie. Das Entropiequantum
ist die Boltzmannkonstante k.
Es mag ungewöhnlich
sein, einem Elementarteilchen
thermodynamische Zustandsgrößen, wie
Entropie, Negentropie oder sogar Temperatur zuzuschreiben. Diese
Größen beschreiben im
allgemeinen den Zustand
eines Ensembles von Teilchen. De Broglie
hat in seiner
Thermodynamik_des_isolierten_Teilchens dieses
Ensemble dem subquantischen Milieu zugewiesen.
Mit den virtuellen Teilchen
des Vakuums steht das Teilchen in Wechselwirkung. De Broglie , der sich
verdient gemacht hat mit
der Erklärung des Welle-Teilchen-Dualismus
durch seine kompakte Formel
p= h / Lambda
, hat damit in einem weiteren
Schritt die Thermodynamik als Basis für die
Vereinheitlichung der
Physik weiter entwickelt.
Wird die Neg-Entropie quantisiert , dann
erscheint ein Muster von Unwahrscheinlichkeiten, das mit
dem Massenspektrum der
Elementarteilchen weitgehend übereinstimmt.
Die Quarks und die Leptonen können dann in einem Quantenmodell dargestellt
werden, das
gegenüber der üblichen
Darstellung in der wissenschaftlichen
Literatur die Quantennatur der
Elementarteilchen-Massen
und damit die Quantennatur der Gravitation anschaulich zeigt.
Masse ist nach der
Planckwelt-Theorie materialisierte
Information. Der Ursprung der
Masse liegt in
der Neg-Entropie
des Teilchens . Jedes Teilchen hat
demnach eine Ladungsstruktur, die durch
Information definiert
wird.
Um einen Vergleich von
Veltman aufzugreifen:
So wie das Löschpapier die
Tinte aufsaugt, so saugt das Teilchen mit seiner jeweiligen
Ladungsstruktur im alles
durchdringenden skalaren Temperaturfeld Entropie auf und erhält so seine
Massenenergie .
Auch wenn das Proton nicht
mehr als Elementarteilchen , sondern als zusammengesetztes Teilchen
betrachtet wird, so gilt
der Wert der Masse des Protons doch immer noch als Rätsel . Sie wird
experimentell präzise mit 938 MeV
gemessen . Das Massenverhältnis zum Elektron mit 1834 : 1
beschäftigt Generationen
von Physikern. Die Massen der u u d – Quarks tragen
als Valenz-Quarks
nur zu 1 % zur Masse bei
und bei großen Energien erscheint das Proton als ein komplexes Gebilde mit
den 3 Valenz-Quarks, den Gluonen und
virtuellen See-Quarks. Woher erhält das
Proton seine relativ
große präzise Masse. Steckt ein verstecktes Prinzip dahinter ? Welches Prinzip erzwingt das
Massenverhältnis von Proton
und Elektron ? Ist es wieder das
Prinzip der Quantisierung ?
Und jetzt können wir wieder
staunen :
Logarithmiert man zweimal
hintereinander den Wert 1834 , ln (ln
1834)
dann kommt man auf die ganze Zahl 2
( mit einer Fehlerabweichung von <1 % ) .
Für die Massen der
Elementarteilchen gilt allgemein :
Je mehr Erhaltungssätzen
das Teilchen genügt, umso größer ist die Masse,
und umso größer ist der
experimentelle Aufwand, das Teilchen bei der Teilchenkollision im
Beschleuniger zu
finden.
Albert Einstein
, ein Meister der wissenschaftlichen Abstraktion, hat im Nachsatz zu seiner Speziellen
Relativitätstheorie die Masse als Energie definiert. Seine Formel
E = mc² wurde weltberühmt und
sie gilt als vorläufige
Weltformel des 20. Jahrhunderts . Einstein unterscheidet zwischen der
Ruhemasse und dem Massenanteil , der durch kinetische
Energie bewirkt wird .
In der Planckwelt-Theorie
wird die Ruheenergie weiter differenziert . Die Ruheenergie ist
thermodynamische Energie
. Sie ist eingefrorene Information. Sie ist nicht in einem Massepunkt
konzentriert ,
sondern sie hat eine Struktur.
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